Freitag 20. Oktober 2017

NEU! Orthodoxe Kirchenzeitung

für Österreich im neuen Layout

Die aktuelle Ausgabe Herbst-Winter/2015

 

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NEU! "Orthodoxe Religionspädagogik"

an der Universität Wien

 

 

Orthodoxe Bischofskonferenz tagte in Wien

Orthodoxer Religionsunterricht soll österreichweit ausgebaut werden - Derzeit besuchen 11.000 orthodoxe Schüler den Religionsunterricht

 

 

Die Orthodoxe Kirche in Österreich will vor allem ihre Jugendarbeit, den Religionsunterricht sowie die Krankenhaus- und Gefängnisseelsorge ausbauen. Das sind die wesentlichen Ergebnisse der Frühjahrsvollversammlung der orthodoxen Bischöfe, die am Dienstag, 11. März, in der serbisch-orthodoxen Auferstehungskirche im zweiten Wiener Gemeindebezirk stattgefunden hat.

 

Derzeit würden rund 11.000 Schülerinnen und Schüler den orthodoxen Religionsunterricht besuchen, die meisten davon in Wien und Umgebung, so Metropolit Arsenios (Kardamakis) im Anschluss an die Sitzung. Man wolle den Religionsunterricht österreichweit ausbauen. Dazu brauche man freilich noch mehr gut ausgebildete und Deutsch sprechende Lehrer. Derzeit würden rund 90 Lehrer den orthodoxen Religionsunterricht erteilen.

 

Die Bischöfe stimmten bei ihrer Sitzung auch einem Curriculums-Entwurf für das geplante Masterstudium für Orthodoxe Religionspädagogik an der Universität Wien zu. Nun müssten freilich noch einige Fragen mit der Universität geklärt werden, auch solche finanzieller Natur, sagte der Metropolit.

 

Ein weiteres Thema der Beratungen war das dritte panorthodoxe Jugendtreffen, das am 21. Juni in Wien stattfinden soll. Dieses Jugendtreffen behaupte sich mittlerweile als gute Tradition und solle den Jugendlichen neben dem Gemeinschaftserlebnis vor allem auch spirituelle Impulse bieten, betonte Metropolit Arsenios.

 

Für die Krankenhaus- und Gefängnisseelsorge soll von allen orthodoxen Gemeinden in Österreich eine Liste von verfügbaren Priestern erstellt werden, die dann auch den Spitälern und Haftanstalten zukommen wird. Damit wolle man gewährleisten, dass orthodoxe Patienten oder Häftlinge rasch Kontakt mit einem Priester aufnehmen können.

Die für Österreich zuständigen orthodoxen Bischöfe tagten unter dem Vorsitz von Metropolit Arsenios. Anwesend waren u.a. Erzbischof Mark (Golowkow) von der russisch-orthodoxen Kirche, Bischof Porfirije (Peric) von der serbisch-orthodoxen Kirche, Metropolit Serafim (Joanta) von der rumänisch-orthodoxen Kirche und Metropolit Antonij (Mihalev) von der bulgarisch-orthodoxen Kirche.

 

Der Bischofskonferenz, die seit Oktober 2010 besteht, gehören Vertreter aller in Österreich ansässigen orthodoxen Kirchen an. Derzeit sind das die Griechisch-Orthodoxe Kirche (Ökumenisches Patriarchat von Konstantinopel), das Patriarchat von Antiochien, die Russisch-Orthodoxe Kirche, die Serbisch-Orthodoxe Kirche, die Rumänisch-Orthodoxe Kirche, die Bulgarisch-Orthodoxe Kirche und die Georgisch-Orthodoxe Kirche.

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Orthodoxe Bischofskonferenz
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