Samstag 22. September 2018

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Die aktuelle Ausgabe Frühjahr-Sommer/2018

 

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NEU! "Orthodoxe Religionspädagogik"

an der Universität Wien

 

 

Patriarch Bartholomäus erhält großzügige Spende von Papst Franziskus für orthodoxes Kloster in Österreich

Jubiläum 50 Jahre Orthodoxen-Gesetz in Österreich feierlich mit hochrangigen Gästen begangen

Kardinal Kurt Koch, Patriarch Bartholomaios I., Ägidius J. Zsifkovics, Arsenios Kardamakis mit Spendenscheck des Papstes

Wien, 28.02.2018 (OID) Anlässlich der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Einführung des Orthodoxen-Gesetzes von 1967 versammelten sich in der griechisch-orthodoxen Dreifaltigkeits-Kathedrale in Wien hochrangige Gäste.

 

Gastgeber Metropolit Arsenios von Austria begrüßte zum Festakt insbesondere den Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus, den Patriarchen von Alexandrien Theodor, sowie die Mitglieder der Orthodoxen Bischofskonferenz, Metropolit Isaak (Patriarchat von Antiochien), Erzbischof Antonij (Moskauer Patriarchat) und Bischof Andrej (Serbisches Patriarchat).

 

Die römisch-katholische Kirche nahm am Festakt mit einer großen Delegation teil, der Kardinal Kurt Koch und der apostolische Nuntius Stephan Zurbriggen vorstanden, begleitet von zahlreichen Mitgliedern der katholischen Bischofskonferenz in Österreich.

 

Neben zahlreichen Gästen aus dem kulturellen und gesellschaftlichen Leben in Österreich, war die Republik Österreich durch den 1. Präsidenten des Nationalrates Wolfgang Sobotka und die 3. Präsidentin des Nationalrates Anneliese Kitzmüller vertreten.

 

„Orthodoxengesetz“ mit Vorbildwirkung für Europa

 

Patriarch Bartholomäus unterstrich in seiner Rede, dass die Bedeutung des „Orthodoxengesetzes“ für Europa „unbestritten und offenbar“ sei.

 

„Es ist ein gutes Beispiel dafür, wie Staat und Kirche zueinanderstehen und interagieren können“.

 

Darüber hinaus bedürfe es in der heutigen Welt mehr Nächstenliebe, mehr Gebete und einen ehrlichen Dialog, so der Ökumenische Patriarch. Das Zusammenleben heute benötige der staatlichen Rahmenbedingen, so Patriarch Bartholomäus, um jedem Menschen sowohl Glaubensfreiheit, wie auch das ungestörte Ausüben des Glaubens zu garantieren.

 

Mit Wahrheit und Liebe in der leidgeprüften Welt

 

Patriarch Bartholomäus betonte, dass es heute im 21. Jahrhundert leider keine Selbstverständlichkeit ist, dass man überall seinen Glauben frei ausüben könne.

 

„Christinnen und Christen sind in bestimmten Ländern unserer Welt großen Gefahren und Repressalien ausgesetzt, worüber täglich in den internationalen Medien berichtet wird. Trotz aller Hürden folgen sie Jesus Christus mit inniger Liebe und beschreiten nicht selten den Weg des Märtyrertums.“

 

Der Ökumenische Thron, so der Patriarch weiter, lege täglich das Zeugnis des lebendigen Glaubens ab und teile „die Freude über den auferstandenen Herrn offenen Herzens mit allen Menschen unserer leidgeprüften Welt.“

 

„Umso segensreicher ist es, wenn wir den Weg der Wahrheit und Liebe gemeinsam mit unseren Schwesterkirchen und anderen Glaubensgemeinschaften gehen und gestalten können.“

 

Orthodoxie ist integraler Bestandteil Österreichs

 

Durch die Anerkennung der Orthodoxen Kirche in Österreich als Körperschaft öffentlichen Rechts im Jahre 1967 wurde die Tatsache bestätigt, dass die Orthodoxe Kirche „integraler Bestandteil Österreichs ist und schon im achtzehnten Jahrhundert gesiegelte Privilegien des Hauses Habsburg erhalten hat.“

 

So lebe die Orthodoxe Kirche mit anderen Kirchen, Behörden und den Menschen in Österreich in Symphonie, so Patriarch Bartholomäus.

 

Patriarch Bartholomäus unterstrich seinen besonderen Dank an die Republik Österreich und deren Gastfreundschaft. Gleichzeitig äußerte er seine Hoffnung, dass „die Politiker und Behörden dieses Landes auch weiterhin die Bedeutung des Glaubens und des Beitrages unserer Kirche für die österreichische Gesellschaft wahrnehmen werden.“

 

Kardinal Kurt Koch, Patriarch Bartholomaios I., Ägidius J. Zsifkovics, Arsenios Kardamakis mit Spendenscheck des Papstes

 

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