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Metropolit Antonij: Orthodoxe Kirche hat völlig unversehrt die Lehre Christi bewahrt

Pan-orthodoxe Vesper anlässlich des Sonntags der Orthodoxie in der griechischen Dreifaltigkeitskathedrale

 

Wien, 06.03.2017 (OID) Traditionell kamen am gestrigen Sonntag der Orthodoxie zahlreiche Gläubigen und Kleriker der verschiedenen orthodoxen Ortskirchen zu einer gemeinsamen Vesper zusammen. Dem Abendgottesdienst stand der bulgarisch-orthodoxe Metropolit Antonij vor, dessen Diözese Deutschland und Österreich umfasst und der entsprechend Mitglied der Orthodoxen Bischofskonferenz in Österreich ist.

 

Metropolit Antonij sprach in seiner Rede am Ende der Vesper über die guten Möglichkeiten, die die Orthodoxie in Österreich hat, den „heiligen orthodoxen Glauben zu bekennen“. Dies verdanke man dem österreichischen Staat und dem von ihm erlassenen Orthodoxen-Gesetz, „einer Tatsache, deren sich auf der ganzen Welt nur Österreich rühren kann.“

 

Metropolit Antonij betonte, dass die Orthodoxen nicht nur am Sonntag der Orthodoxie sich dessen bewusst wären, dass „sie Glieder der einen, heiligen, allumfassenden und apostolischen Kirche sind“.

 

Wörtlich sagte Metropolit Antonij: „Die Orthodoxen wissen, dass die Orthodoxe Kirche völlig unversehrt die Lehre des Herrn Jesus Christus bewahrt hat, die uns durch die Apostel im Neuen Testament tradiert und auch in der Heiligen Überlieferung bewahrt ist, wovon wir aus den Gebeten der Kirche, von den alten kirchlichen Gebräuchen und aus den Werken der Heilige Väter und Kirchenlehrer wissen“.

 

Metropolit Antonij wies darauf hin, dass die Heilige Kirche als eine genannt wird, sie aber dennoch aus zwei Hälften besteht, der himmlischen und irdischen.

 

„In der himmlischen und irdischen Kirche wirkt ein und derselbe Geist Gottes und es wird ein und derselbe Wille Gottes erfüllt. Die Gemeinschaft der irdischen und himmlischen Kirche spricht auch von ihrer Einheit. Diese Gemeinschaft ist besonders stark in der Göttlichen Liturgie zu spüren“, so Metropolit Antonij.

 

„Jeder orthodoxe Christ spürt seine Verbindung mit der himmlischen Kirche, wenn er zur heiligen Gottesmutter und zu den Heiligen betet. Gott hat Seinen Auserwählten von der himmlischen Kirche wundertätige Kraft und Gnade gegeben, dass sie jenen von der irdischen Kirche helfen, die mit Glaube und Eifer, um ihre Hilfe flehen“, so Metropolit Antonij.

 

Als Gastgeber der heurigen panorthodoxen Vesper sprach auch der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Österreich, Metropolit Arsenios zu den versammelten Gläubigen und Klerikern.

 

Metropolit Arsenios betonte die Notwendigkeit die Einheit zu bewahren.

 

„Die Einheit im Glauben zu bewahren, ist eine Gnade, die Gott schenkt. Gleichzeitig ist es aber auch Auftrag und Pflicht, dass wir uns nach Kräften darum bemühen, die Einheit zu bewahren. Die Einheit zu bewahren gelingt, wenn wir an der Liebe zueinander festhalten. Wer liebt, ist eins“, so Metropolit Arsenios.

 

„Wir sind orthodoxe Christen ganz unterschiedlicher Herkunft. Wir feiern die Göttliche Liturgie in verschiedenen Sprachen. Und doch verstehen wir einander. Weil der Geist selbst uns die Liebe zueinander schenkt und wir diese Liebe pflegen – und an Tagen wie dem heutigen auch sichtbar zum Ausdruck bringen“, so Metropolit Arsenios.

 

Metropolit Arsenios unterstrich die Bedeutung des Sonntags der Orthodoxie in Bezug auf die Verehrung der Heiligen und der Ikonen. So könne man diesen Tag mit den Satz verbinden „Komm und sieh“.

 

Am „Sonntag der Orthodoxie“ wird der Beschlüsse zu Gunsten der Ikonenverehrung gedacht, die beim 7. Ökumenischen Konzil gefasst wurden, das im Jahr 787 im kleinasiatischen Nicäa stattfand.

 

Die panorthodoxe Vesper fand heuer in der griechisch-orthodoxen Dreifaltigkeitskathedrale in Wien statt. Traditionell kommen die orthodoxen Bischöfe, deren Jurisdiktion Österreich umfasst, zu dieser Vesper zusammen, da diese der Frühjahrsitzung der Orthodoxen Bischofskonferenz in Österreich vorangeht. Die Tagung der Orthodoxen Bischofskonferenz findet am heutigen Montag statt.

 

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