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Ephesos: Ökumenischer Patriarch feierte beim Grab des Evangelisten Johannes

Patriarch Bartholomäus zelebrierte in Ephesos die Göttliche Liturgie (18.05.2015)

Konstantinopel, 18.05.2015 (OID) Der Ökumenische Patriarch Bartholomäus besuchte vom 07. bis 09. Mai die geschichtsträchtigen christlichen Städte der kleinasiatischen Küste. Anlässlich dieses Besuchs zelebrierte der Ökumenische Patriarch Bartholomäus in Ismir, Efes und Menemen die göttliche Liturgie. In allen drei Städten wirkten starke und einflussreiche Kirchengemeinde schon seit dem 1. Jahrhundert. Im Rahmen seines Besuchs traf der Ökumenische Patriarch Vertreter der örtlichen Selbstverwaltung  und der Wirtschaft.

 

Im Kern seines Besuchs stand die göttliche Liturgie am Grab des Evangelisten Johannes in Ephesos. Der geliebte Jünger Jesu erfuhr von seinem Übergang in das ewige Leben, reiste daraufhin von Patmos nach Ephesos. Dort angekommen bat er die Epheser, ihm ein Grab bei einer der sieben Kirchen vorzubereiten, die er in seiner Offenbarung erwähnt. Er legte sich in das Grab und schief in Frieden ein. Seit dem 4. Jahrhundert wird am 8. Mai eine Synaxis für die Entschlafung des heiligen Apostel Johannes abgehalten. Die göttliche Liturgie am Grab des Evangelisten Johannes wurde zum ersten Mal im Mai 2011 gefeiert.

 

In Ephesos wurde von Anfang an eine lebendige christliche Gemeinde etabliert, an welche Apostel Paulus einen Brief geschrieben hat. Im Jahre 431 fand das 3. Ökumenische Konzil in Ephesos statt, welches die Jungfrau Maria als „Theotokos“ (Gottesmutter) bekannte. Der Ökumenische Patriarch nahm am Vorabend an der Vesper in der Marienkirche teil, wo das Ökumenische Konzil einst tagte.

 

Trotz der Gewalttätigkeiten gegen die christliche Bevölkerung in der Türkei im 20. Jahrhundert, sind wichtige Schritte in Richtung religiöser Toleranz gemacht worden. Zeichen der bisherigen Annäherung zwischen der Orthodoxen Kirche und dem türkischen Staat, sind die göttliche Liturgie in der Kirche zum Heiligen Boukolos in Izmir im Februar 2014 sowie die Verleihung  der türkischen Staatsangehörigkeit an mehrere Bischöfe des Ökumenischen Patriarchats zur Bewahrung der Thronfolge.

 

Als Fortschritt in den Beziehungen zwischen der Orthodoxen Kirche und dem türkischen Staat kann auch die Tatsache gesehen werden, dass der Ökumenische Patriarch Bartholomäus im August 2015 das Fest der Entschlafung der Gottesgebärerin zum dritten Mal im Soumelakloster zelebrieren wird, und dass 2016 die Heilige und Große Synode in der Heiligen Sophienkirche in Nikäa tagen wird, wo das 2. Ökumenische Konzil das Glaubensbekenntnis verkündete.

 

Trotz der positiven Annäherung, gibt es noch viele Schwierigkeiten, wie beispielsweise die angekündigten Umwandlungen geschichtsträchtiger Kirchen, wie der Kirche der Heiligen Sophia in Edirne oder der Haghia Sophia in Istanbul, in Moscheen.

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